Glutenfreie Kost in der Klinik
Vor ein paar Tagen war ich stationär in der Universitätsklinik Innsbruck zwecks einer kleinen Operation. Nun war ich schon sehr gespannt, ob das glutenfreie Essen ein Problem sein wird. (Ich erinnere mich schaudernd an meine zwei Spontangeburten und der Schwierigkeit den Hunger mit glutenfreien Essen zu stillen.) Vorsorglich packte ich mir noch ein Brot und einige Kekse als Notfallration ein. Da ich nicht überraschend in die Klinik musste, rief ich noch einen Tag vorher die Diätassistentin an, um meine Diät anzukündigen.
In der Klinik selbst traf ich auf sehr nettes Personal. Aus Zufall traf ich auf zwei ebenfalls von Zöliakie betroffene Angestellte. (Hier bestärkt sich wieder meine Annahme, dass Zöliakie angesprochen werden kann) Somit war für Gesprächsstoff gesorgt, vorallem fühlte ich mich nicht mehr so alleine mit meiner Diät.
Das Essen klappte vorzüglich, Suppe, Hauptspeise und Nachspeise beim Mittagessen schmeckten gut. (Naja bis auf den Cremespinat beim Abendessen, den mochte ich nur aus dem eigenen Garten zu meiner Kinderzeit) Vorallem die Portionen waren reichlich. Das Brot zum Frühstück und für die Jause war reichlich und gut. Sogar mit zwei verschiedene Sorten wurde ich verwöhnt.
Ein Lob an die Klinik, denn der erste Klinikaufenthalt für mich, ohne ein einziges Problem mit dem Essen. Beim ersten Essen war ich schon sehr skeptisch, ob ich doch das richtige Tablett erhalten habe, mit meinem glutenfreien Essen.





